Tätigkeitsbeschreibung:

Der Werksleiter (m/w/d) verantwortet die Umsetzung der Produktionspläne im vereinbarten Mengen-, Qualitäts-, Kosten- und Zeitrahmen. Neben den Bereichen Produktion und Technik erstreckt sich seine Zuständigkeit meist auf Einkauf, Disposition und Logistik. Dabei trägt er volle Kosten-, meist zusätzlich Investitions-Verantwortung und in einer Profitcenter-Organisation manchmal darüber hinaus Ergebnisverantwortung.

Marktentwicklung und Praxiseinblicke:

Im Vergleich zur letzten Erhebung im April 2019 ist die durchschnittliche Vergütung dieser Position um knapp 9 % angestiegen. Dabei haben sich das Minimum und Maximum zu größeren Werten verschoben. Gerade die höheren Werte ergeben sich bei besonders großen Werken oder bei Werken starker Markenartikelunternehmen. Bei über 80 % der Werksleiter (m/w/d) schließt das Vergütungspaket einen Firmenwagen mit ein. Nur ein verschwindend geringer Anteil der Stelleninhaber (m/w/d) ist weiblich.

70 % der Stelleninhaber (m/w/d) haben einen akademischen Abschluss. Die Nichtakademiker verfügen nicht nur über eine Ausbildung, sondern ebenfalls alle über einen weiterführenden Abschluss als Meister oder Techniker. 25 % der Stelleninhaber (m/w/d) bringen zusätzlich zu ihrem Studium, Meister- oder Technikerhintergrund eine betriebswirtschaftliche Qualifikation als MBA oder Betriebswirt mit.

Daran können die komplexen Anforderungen an bzw. Verantwortungen der Standortverantwortlichen in der Lebensmittelindustrie abgelesen werden. Fachliche Expertise in Technologien und Produkten, Methodenkompetenzen, betriebswirtschaftliches Know-how, Führungserfahrung etc. werden von dieser Position erwartet. Daher lassen sich gerade für große Werke schwer passende Kandidaten finden. Die Fluktuation auf dieser Position ist jedoch verhältnismäßig gering.