Die RAU | CONSULTANTS unterstützen seit 2013 zertifizierte Klimaschutzprojekte und sind damit CO2-neutral

 

 

 

Zu den Kernwerten der RAU | CONSULTANTS zählen Verantwortung und Nachhaltigkeit, nicht nur im Kontakt mit Kandidaten und bei der Besetzung von Positionen im Auftrag von Unternehmen. Daher haben wir seit 2013 unseren CO2-Fußabdruck bestimmt und den vermeidbaren CO2-Ausstoß reduziert.

Der verbleibende, nicht vermeidbare CO2-Ausstoß ergibt sich zu über 75% durch die hohe Reisetätigkeit unserer Berater im Kundenauftrag. Den nicht vermeidbaren CO2-Ausstoß kompensieren die RAU | CONSULTANTS durch die Unterstützung zertifizierter Projekte, die CO2 vermeiden oder binden und zusätzlich pflanzliche und tierische Artenvielfalt sowie Bildung und Selbstversorgung in armen Regionen der Welt unterstützen. Konkrete Projekte, die RAU | CONSULTANTS unterstützt, sind:

Saubere Kochöfen, Landesweit, Ghana (2017)

Das Projekt fokussiert den Austausch der traditionellen, ineffizienten Holzkohleöfen (lokale Bezeichnung “coal-pots”) durch die effizienteren Kochöfen des Typs Gyapa. Im Vergleich zu den bisher verwendeten coal-pots liegt die erwartete Vermeidung durch die Gyapa Öfen bei jährlich 165.159 Tonnen CO2-Äquivalenten.

Wasserkraft in Virunga, D.R. Kong (2017)

Das Kleinwasserkraftwerk produziert nachhaltigen Strom, der hier dringend gebraucht wird - nur drei Prozent der vier Millionen Menschen haben Zugang zu Elektrizität. Das Projekt wirkt so dem illegalen Kohlehandel entgegen und spart CO2-Emissionen ein, die bei der Erzeugung der gleichen Energiemenge aus fossilen Brennstoffen entstehen würden. Zudem verbessert es die gesundheitliche und finanzielle Situation der Gemeinden, indem es teure, giftige Brennstoffe durch günstigen, sauberen Strom ersetzt.

Biomasse (Kohleausstieg) in Soacha, Kolumbien (2017)

Eine familiengeführte Ziegelei bei Bogotá bekämpft eine der Hauptursachen des Klimawandels und bietet gleichzeitig wichtige Arbeitsplätze. Ein Ziegelstein bedeutet insgesamt 1 kg weniger CO2, ein fertiges Haus entspricht einer Einsparung von 1,5 Tonnen. Von derzeit etwas mehr als 40% soll der Biomasse-Anteil der Fabrik auf 80% steigen. Die Finanzierung aus dem Klimaschutzprojekt durch die nachweislich eingesparten Treibhausgase ist essentiell um dieses Ziel zu erreichen und das Projekt erfolgreich weiterzuführen.

Saubere Kochöfen, Landesweit, Peru (2016)

Mangelernährung und die starke Rauchentwicklung beim Kochen sind enorme gesundheitliche Bedrohungen, vor allem für Kinder. Durch den Bau effizienter Kochöfen wird der Ausstoß von CO2 reduziert. Die Öfen ersetzen das Kochen über offenem Feuer und verfügen im Gegensatz zu traditionellen Kochern über einen Kamin um Rauch nach draußen zu leiten.

Waldschutz, April Salumei, Papua-Neuguinea (2016)

Im gesamten Projektgebiet besteht zudem großer Bedarf nach einer verbesserten regionalen Infrastruktur, beispielsweise werden höhere Gesundheitsstandards, Bildungseinrichtungen, Transportmittel und Arbeitsplätze benötigt. Aus den Erlösen des Zertifikateverkaufs können nun in Absprache mit den Kommunen notwendige Investitionen durchgeführt werden.

Wasseraufbereitung in Kenia (2016)

Das Projekt verfolgt mehrere der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen, z. B. bis 2030 für  alle Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu gewährleisten sowie ein gesundes, lebenswertes Leben zu ermöglichen. 3,6 Millionen Menschen in Westkenia verfügen zurzeit über Wasseraufbereitungseinheiten und benutzen sie regelmäßig.

Saubere Kochöfen in Indien (2015)

Fast 90 Prozent der Haushalte im ländlichen Indien nutzen nicht-erneuerbare Biomasse zur Wärmeerzeugung. Sie kochen überwiegend mit Holz und auf ineffizienten Lehmöfen. Der giftige Rauch verschlimmert die Luftverschmutzung und damit Indiens größte gesundheitliche Bedrohung, die jährlich 875.000 Menschenleben fordert. Im Rahmen des Klimaschutzprojektes werden saubere, effiziente Kochöfen in ländlichen Bezirken in Zentralindien verteilt.

Wasserkraft in Renun, Indonesien (2015)

Wasserkraft hat in Indonesien einen Anteil von etwas mehr als einem Prozent am nationalen Strommix, in erster Linie kommen fossile Energieträger zum Einsatz. Dabei hat das Land ein enormes Potential (75.000 MW), Energie aus Wasserkraft zu gewinnen. Das Projekt trägt dazu bei, diesen Anteil zu erhöhen und führt zu einer durchschnittlichen jährlichen CO2-Einsparung von ca. 230.000 t CO2-Äquivalente. Das Projekt umfasst ein neues Laufkraftwerk von zwei Turbinen mit einer Leistung von je 41 MW.

Waldschutz, Kasigau Wildlife Korridor, Kenia (2015)

Der Erhalt bestehender Waldflächen ist eine wesentliche Aufgabe im globalen Klimaschutz. Jedoch gehen Waldflächen weltweit dramatisch zurück. Das Projekt schützt bestehenden Trockenwald und Savanne auf einer Fläche von ca. 200.000 ha. Indem alternative Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung geschaffen werden, sinkt die Abhängigkeit von mit Entwaldung verbundenen Einnahmequellen.

Kompostierung in Kapstadt, Südafrika (2014)

Die Kompostierungsanlage nimmt biologisch abbaubare Abfälle aus Garten- und Parkanlagen von Kapstadt auf. Durch den kontrollierten aeroben Prozess der Kompostierung wird die Entstehung des Treibhausgases Methan bei der Zersetzung der Abfälle vermieden. Dank dieses Projekts kann eine neue, größere Anlage gebaut und betrieben werden.

Aufforstung in Pendravan, Indien (2014)

Ziel des Projektes ist die Wiederaufforstung von 282 Hektar degradierter Böden an fünf Standorten mit insgesamt 210.233 Bäumen. Dies führt zur Schaffung von CO2-Senken, da die heranwachsenden Bäume durch den biochemischen Prozess der Photosynthese Kohlenstoff (C) binden. Die nachhaltige Bewirtschaftung des Landes stellt zudem Brennmaterial (Äste und Blätter) zur Verfügung, die die Notwendigkeit zur Rodung der umliegenden Wälder reduzieren.

Wasserkraft in Antsirabé, Madagaskar (2014)

Das Projekt Antsirabé zielt darauf ab, das Wasserkraftpotential von Madagaskar zu erschließen und gleichzeitig die Abhängigkeit des Landes von fossilen Energieträgern und Stromimporten zu reduzieren. Das mit 16,5 MW gestaltete Laufwasserkraftwerk am Fluss Ampamehana erzeugt bis zu 90 GWh pro Jahr. Die erwartete Einsparung an Treibhausgasemissionen über die Gesamtlaufzeit des Projektes beläuft sich auf 441.960 CO2-Äquivalenten.

Waldschutz, Kariba REDD+, Zimbabwe (2013)

Das Waldschutzprojekt zielt darauf ab, nachhaltige Lebensbedingungen für die Bevölkerung im Norden Simbabwes zu schaffen. Diese Region leidet stark unter Abholzung, Armut und Dürre. Das Projekt unterstützt die Aktivitäten zur Bekämpfung der Entwaldung finanziell. Es fördert nachhaltige Anbaumethoden, die Einrichtung von Gemüsegärten in den Gemeinden, Maßnahmen um Waldbränden vorzubeugen, sowie den Schutz von Wildtieren durch Korridore und Wildhüter.

Wasserkraft in Mobuya, Indonesien (2013)

Das Projekt besteht aus einem kleinen Laufwasserkraftwerk im Norden der Insel Sulawesi. Das Laufwasserkraftwerk wird durch drei installierte Francis Turbinen mit je 1 MW betrieben, welche insgesamt 21.550 MWh Strom pro Jahr produzieren. Dadurch kann die Nachfrage nach Elektrizität aus fossiler Energie ersetzt und in den nächsten 10 Jahren eine jährliche Menge von 11.637 Tonnen CO2 vermieden werden.

Aufforstung in San Rafael, Costa Rica (2013)

Das Projekt schützt das Klima und die enorme Artenvielfalt Costa Ricas indem es den tropischen Regenwald im Norden des Landes wiederaufforstet. Immer größere Flächen werden gerodet, um Viehweiden zu schaffen und das Holz zu vermarkten. Seit 2007 hat das Projekt bereits 1.500 Hektar mit überwiegend einheimischen Baumarten in Mischbeständen wiederaufgeforstet. Die heranwachsenden Bäume binden jährlich rund 5.000 Tonnen CO2 und speichern dieses in der Biomasse der neuen Wälder.

Weitere Informationen zu CO2-Kompensation und den von uns unterstützten Projekten finden Sie unter www.climate-id.com/11577-1411-1001